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Begleiteter Umgang

Der Begleitete Umgang ist eine zeitlich befristete Form der Unterstützung und Förderung eines Kontaktes zwischen dem Kind oder Kindern und einer nicht mehr mit ihr zusammenlebenden wichtigen Bezugsperson. In den meisten Fällen handelt es sich um Elternteile, aber auch Großeltern, Geschwister, Pflegeeltern u. a. sind möglich.


Der Begleitete Umgang dient der Entspannung und Beruhigung hoch konflikthafter Situationen im Trennungs- und Scheidungsgeschehen und der Reduzierung der damit einhergehenden Belastungen für das Kind. Ziel ist es den Kontakt aufzubauen und damit zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der emotionalen und sozialen Beziehungen und Bindungen zu den Umgangsberechtigten beizutragen.

Ein späterer eigenverantwortlicher und  selbständiger Kontakt wird dabei angestrebt. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist dabei ein wichtiger Grundsatz unserer Arbeit. Zweck der parallel zu den Besuchskontakten durchgeführten Beratungen ist, Eltern für die Belange der Kinder zu sensibilisieren, aufzuklären und die Position der Kinder zu stärken.